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Reit- und Wanderkarte
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Wegmarkierung Hohe Wand
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15.03.14 17:19
HAG 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

Hallo fkv
Kann Nop nur beipflichten
Ich finde es sehr gut, wenn Du Dich nun nach Jahren wieder um Dein verlassenes Kind kümmerst.
Dass Du als alter Hohe Wandfan einen Track einrichtest und Dich dann seit 2009 (das ist offensichtlich der Stand Deiner Internetseite) nicht mehr darum kümmerst, finde ich sonderbar, wie ebenfalls, dass Du der Du sicherlich weißt, wo die Saugrabenflanke seit Wildenauers Zeiten beginnt, diesen Abschnitt des Wandfußsteigs mit SGF benennst. Daher ist Dein Vorsatz demnächst Dich dorthin zu begeben sehr zu begrüßen, denn dann wirst Du vor Ort Deine blauen Wunder erleben. Der Track wurde nämlich als unterer Ast des Wandfußsteigs durchgehend blau markiert. So wie Du als Insider wissen solltest, teilt sich der Wandfußsteig wiederholt in einen leichteren unteren und schwereren obereren, nur geübteren Wanderern zumutbaren Ast. Ich kann Dir raten nächstens vom Springlessteig zum Beginn des orografisch linken Asts des Hubertussteigs zu gehen, wo am danebenliegenden Sattel den ungeübten Wanderer das Grausen packt, wenn er dort hinunter muss, und wo Drescher eine Umgehung über das Ries und unter der Wand vorbei für diese Wanderer, die es immer mehr am Wandfußsteig gibt, markiert hat.
Und so ist es auch beim Einstieg zur Saugrabenflanke. Bist Du schon einmal im Winter, wenn der Fels vereist oder nass und rutschig ist, viel nasses Laub dort liegt, oberhalb von dem nicht ungefährlichen Wandl am Felsen entlang zu dem Seil, das mehr im Weg als hilfreich ist, hinübergeturnt und dann immer an der Wandkante bis zum Luciesteigeinstieg die Höhenmeter hinauf? Wenn Du das einmal erlebt hast, dann wirst Du auch froh sein, dass nun Dein Track als blauer unterer Ast vom Wandfußsteig markiert ist, und Du Dir die Höhenmeter zum Luciesteig hinauf und wieder herunter Richtung Leitergraben sparen kannst.
Völliger Unsinn war jedenfalls, dass mitten im blauen Wandfußsteig beim Roten Ries (ich hoffe, dass nicht das Rote Ries schuld daran war, dass Du damals rot markiert hast) in der Karte ein roter Track aufscheint. Noch dazu, wo es mir persönlich dort schon mehrmals untergekommen ist, dass sich Ostblocktouristen aufgrund der roten Markierung auf den roten Zahmen Fuchsensteig verirrt haben. Wenn Du die Bergsteigerforen liest, wirst Du auch finden, dass dies auch Einheimischen passiert ist. Als Insider solltest Du wissen, wie gefährlich der Fuchsensteig ist. Ich habe den vor mehr als 20 Jahren dort abgestürzten Heinrich P. persönlich gekannt und kann Dir versichern, dass dies keineswegs ein unerfahrener Bergsteiger war. Auch wenn sein Schwiegervater Alois K. in dem ihm gehörenden Wandteil dann diese 50 m Seil montieren lassen hat, hat der Steig kaum etwas von seiner Gefährlichkeit verloren. Nachdem ich viel in der Gegend und zu jeder Jahreszeit unterwegs bin, kann Dir versichern, dass der Bereich Saugrabenflanke und Rote Ries derzeit auch für Ortsfremde deppensicher markiert ist, und kann Deine Aufregung darüber, dass offensichtlich von Leuten, die sich was denken, Dein unsinnig als Zugang zur Saugrabenflanke konzipierter roter Track in den blauen Wandfußsteig ummarkiert wurde, nicht verstehen.
Nachdem die weiteren blau markierten Verzweigungen in der Karte auch nicht eingetragen sind, wahrscheinlich liegen sie zum Teil zu nahe beisammen und würden nur Verwirrung stiften, kann ich mit der jetzigen Korrektur gut leben. Wenn Du Dir aber die Mühe machen willst, auch den oberen blauen von Drescher markierten Ast aufzunehmen und einzutragen, dann solltest Du gleichzeitig die exakte Lage des übrigen Wandfußsteigs und des unteren Asts noch überprüfen, denn Du als Insider solltest Wissen, dass sich die Schuttkegel nach jedem Winter und jedem größeren Gewitter verändern.
Schöne Überraschung beim Roten Ries wünscht
HAG

15.03.14 17:28
HAG 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

Hallo fkv
Kann Nop nur beipflichten
Ich finde es sehr gut, wenn Du Dich nun nach Jahren wieder um Dein verlassenes Kind kümmerst.
Dass Du als alter Hohe Wandfan einen Track einrichtest und Dich dann seit 2009 (das ist offensichtlich der Stand Deiner Internetseite) nicht mehr darum kümmerst, finde ich sonderbar, wie ebenfalls, dass Du der Du sicherlich weißt, wo die Saugrabenflanke seit Wildenauers Zeiten beginnt, diesen Abschnitt des Wandfußsteigs mit SGF benennst. Daher ist Dein Vorsatz demnächst Dich dorthin zu begeben sehr zu begrüßen, denn dann wirst Du vor Ort Deine blauen Wunder erleben. Der Track wurde nämlich als unterer Ast des Wandfußsteigs durchgehend blau markiert. So wie Du als Insider wissen solltest, teilt sich der Wandfußsteig wiederholt in einen leichteren unteren und schwereren obereren, nur geübteren Wanderern zumutbaren Ast. Ich kann Dir raten nächstens vom Springlessteig zum Beginn des orografisch linken Asts des Hubertussteigs zu gehen, wo am danebenliegenden Sattel den ungeübten Wanderer das Grausen packt, wenn er dort hinunter muss, und wo Drescher eine Umgehung über das Ries und unter der Wand vorbei für diese Wanderer, die es immer mehr am Wandfußsteig gibt, markiert hat.
Und so ist es auch beim Einstieg zur Saugrabenflanke. Bist Du schon einmal im Winter, wenn der Fels vereist oder nass und rutschig ist, viel nasses Laub dort liegt, oberhalb von dem nicht ungefährlichen Wandl am Felsen entlang zu dem Seil, das mehr im Weg als hilfreich ist, hinübergeturnt und dann immer an der Wandkante bis zum Luciesteigeinstieg die Höhenmeter hinauf? Wenn Du das einmal erlebt hast, dann wirst Du auch froh sein, dass nun Dein Track als blauer unterer Ast vom Wandfußsteig markiert ist, und Du Dir die Höhenmeter zum Luciesteig hinauf und wieder herunter Richtung Leitergraben sparen kannst.
Völliger Unsinn war jedenfalls, dass mitten im blauen Wandfußsteig beim Roten Ries (ich hoffe, dass nicht das Rote Ries schuld daran war, dass Du damals rot markiert hast) in der Karte ein roter Track aufscheint. Noch dazu, wo es mir persönlich dort schon mehrmals untergekommen ist, dass sich Ostblocktouristen aufgrund der roten Markierung auf den roten Zahmen Fuchsensteig verirrt haben. Wenn Du die Bergsteigerforen liest, wirst Du auch finden, dass dies auch Einheimischen passiert ist. Als Insider solltest Du wissen, wie gefährlich der Fuchsensteig ist. Ich habe den vor mehr als 20 Jahren dort abgestürzten Heinrich P. persönlich gekannt und kann Dir versichern, dass dies keineswegs ein unerfahrener Bergsteiger war. Auch wenn sein Schwiegervater Alois K. in dem ihm gehörenden Wandteil dann diese 50 m Seil montieren lassen hat, hat der Steig kaum etwas von seiner Gefährlichkeit verloren. Nachdem ich viel in der Gegend und zu jeder Jahreszeit unterwegs bin, kann Dir versichern, dass der Bereich Saugrabenflanke und Rote Ries derzeit auch für Ortsfremde deppensicher markiert ist, und kann Deine Aufregung darüber, dass offensichtlich von Leuten, die sich was denken, Dein unsinnig als Zugang zur Saugrabenflanke konzipierter roter Track in den blauen Wandfußsteig ummarkiert wurde, nicht verstehen.
Nachdem die weiteren blau markierten Verzweigungen in der Karte auch nicht eingetragen sind, wahrscheinlich liegen sie zum Teil zu nahe beisammen und würden nur Verwirrung stiften, kann ich mit der jetzigen Korrektur gut leben. Wenn Du Dir aber die Mühe machen willst, auch den oberen blauen von Drescher markierten Ast aufzunehmen und einzutragen, dann solltest Du gleichzeitig die exakte Lage des übrigen Wandfußsteigs und des unteren Asts noch überprüfen, denn Du als Insider solltest Wissen, dass sich die Schuttkegel nach jedem Winter und jedem größeren Gewitter verändern.
Schöne Überraschung beim Roten Ries wünscht
HAG

19.04.14 22:10
fkv 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

Wegen der Begrenzung auf 5000 Zeichen muss ich meine Antworten auf 3 Postings aufteilen. Hier der erste:

Nop:
Hast Du die ganzen langen Posts und Beschreibungen von HAG überhaupt gelesen? Ich finde es schon ziemlich daneben da von "ohne Gebietskenntnis" zu sprechen.
Editiert hat aber nicht er, sondern du.

Nop:
Das was in OSM als "Saugrabenflanke" eingetragen war hat nach den Skizzen gar nichts mit der tatsächlichen Lage dieses Steigs zu tun.
Die Relation ist die mit roten Punkten markierte Route, die sowohl die Umgehung des Wandfußsteigs als auch die eigentliche Saugrabenflanke umfasst. Unvollständige Relationen sind in OSM ganz normal, weil keiner alles auf einmal erfassen kann. Sie gehören nicht gelöscht, sondern vervollständigt.

Nop:
Bei der Gelegenheit kannst Du auch gleich den Bergmannsteig eintragen, um den es hier auch ging, das spare ich mir dann auch wenn HAG schon eine schöne Skizze gezeichnet hat wo er genau verläuft.
Den Bergmannsteig kenne ich (noch) nicht. Der Beschreibung nach gehört er nicht zur Hohen Wand, sondern zum Geländ. Bitte einen Map Note setzen, oder ggf. auch mehrere.

Zitieren:
Außerdem ist mir aufgefallen, daß dort einige Steige mit Namen direkt am way getaggt sind wie Straßennamen anstatt korrekt an der Relation.
Der Steigname ist in erster Linie eine Eigenschaft des Steiges, also des Ways, also gehört der Name auf jeden Fall auf den Way. Das zeigt sich daran, dass ein nicht markierter Steig ja trotzdem einen Namen haben kann, und dann gibt es keine Relation, auf die man den Namen setzen könnte. Bei einem markierten Steig muss man hingegen zwischen dem Steignamen (auf dem Way) und dem Routennamen (auf der Relation) unterscheiden. Auf der Hohen Wand ist es so, dass Steig- und Routennamen oft zufällig identisch sind, aber das muss nicht so sein.

Es ist witzig, dass du den Wunsch äußerst, den Steignamen auf die Relation zu setzen. Warst es doch gerade du, der dafür gesorgt hat, dass die Relationen oft falsche Namen tragen. Denn Relationen mit dem richtigen Routennamen hast du mangels "Ortsbezug" ausgesondert. Deshalb wurde es üblich, willkürliche Ketten von Ortsnamen statt dem richtigen Routennamen in den Namen der Relation zu schreiben.

Apropos Namen:
Wenn ich in der Garminkarte einen Wanderweg antippse, wird er immer als Reitroute beschrieben, auch wenn in den OSM-Daten überhaupt kein Connex zum Reiten besteht. Richtiger wär "Wanderweg" o.ä., aber noch wesentlich hilfreicher wär der Weg- oder der Routenname. Wenn mehrere Routen den Way enthalten, könntest du ja den höchstrangigen (iwn/nwn/rwn/lwn) Routennamen nehmen.

19.04.14 22:17
fkv 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

HAG:
Dass Du als alter Hohe Wandfan einen Track einrichtest und Dich dann seit 2009 (das ist offensichtlich der Stand Deiner Internetseite) nicht mehr darum kümmerst, finde ich sonderbar, wie ebenfalls, dass Du der Du sicherlich weißt, wo die Saugrabenflanke seit Wildenauers Zeiten beginnt, diesen Abschnitt des Wandfußsteigs mit SGF benennst.
Mit OSM beschäftige ich mich erst seit 2010, und die SGF ist erst seit 1991 markiert, davor war die Route unbekannt.

HAG:
dann wirst Du vor Ort Deine blauen Wunder erleben. Der Track wurde nämlich als unterer Ast des Wandfußsteigs durchgehend blau markiert.
Stimmt nicht ganz. Ich war gestern dort und stellte fest, dass der neue untere Ast des WF sich zwar teils mit der alten, rot markierten Route deckt, aber abschnittsweise liegen die Markierungen auch weit auseinander. Ich habe die rot markierte Wandfußsteigumgehung nun ganz aus OSM entfernt, denn die roten Punkte sind zwar noch gut sichtbar, aber Steigspur gibt es in den abweichenden Abschnitten keine mehr, und somit würde die rote Route in einer Karte nur für Verwirrung sorgen. Die zwei Wandfußsteigvarianten sind schon verwirrend genug.

HAG:
So wie Du als Insider wissen solltest, teilt sich der Wandfußsteig wiederholt in einen leichteren unteren und schwereren obereren, nur geübteren Wanderern zumutbaren Ast. Ich kann Dir raten nächstens vom Springlessteig zum Beginn des orografisch linken Asts des Hubertussteigs zu gehen, wo am danebenliegenden Sattel den ungeübten Wanderer das Grausen packt, wenn er dort hinunter muss, und wo Drescher eine Umgehung über das Ries und unter der Wand vorbei für diese Wanderer, die es immer mehr am Wandfußsteig gibt, markiert hat.
Die Umgehung beim Hubertussteig gibt es schon länger, ich glaube sie stammt von Wisleitner.

HAG:
Und so ist es auch beim Einstieg zur Saugrabenflanke. Bist Du schon einmal im Winter, wenn der Fels vereist oder nass und rutschig ist, viel nasses Laub dort liegt, oberhalb von dem nicht ungefährlichen Wandl am Felsen entlang zu dem Seil, das mehr im Weg als hilfreich ist, hinübergeturnt und dann immer an der Wandkante bis zum Luciesteigeinstieg die Höhenmeter hinauf? Wenn Du das einmal erlebt hast, dann wirst Du auch froh sein, dass nun Dein Track als blauer unterer Ast vom Wandfußsteig markiert ist, und Du Dir die Höhenmeter zum Luciesteig hinauf und wieder herunter Richtung Leitergraben sparen kannst.
Das Seil hängt übern Weg, halte ich tatsächlich für wenig hilfreich. Aber Absturzgelände ist das dort nicht. Ob die untere Variante in der Karte mit blauer oder roter Markierung aufscheint, hat meiner Meinung nach keine praktische Auswirkung. Wichtiger wär es, dass in der Karte die Schwierigkeit (sac_scale) angezeigt wird.

HAG:
Völliger Unsinn war jedenfalls, dass mitten im blauen Wandfußsteig beim Roten Ries (ich hoffe, dass nicht das Rote Ries schuld daran war, dass Du damals rot markiert hast) in der Karte ein roter Track aufscheint.
Ich hatte gemappt, was ich dort gesehen hatte. Wenn da rote Punkte sind, gehören die in die Karte, damit der Nutzer weiß, wo sie hinführen.

Zuletzt bearbeitet am 19.04.14 22:22

19.04.14 22:21
fkv 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

HAG:
Noch dazu, wo es mir persönlich dort schon mehrmals untergekommen ist, dass sich Ostblocktouristen aufgrund der roten Markierung auf den roten Zahmen Fuchsensteig verirrt haben. Wenn Du die Bergsteigerforen liest, wirst Du auch finden, dass dies auch Einheimischen passiert ist. Als Insider solltest Du wissen, wie gefährlich der Fuchsensteig ist. Ich habe den vor mehr als 20 Jahren dort abgestürzten Heinrich P. persönlich gekannt und kann Dir versichern, dass dies keineswegs ein unerfahrener Bergsteiger war. Auch wenn sein Schwiegervater Alois K. in dem ihm gehörenden Wandteil dann diese 50 m Seil montieren lassen hat, hat der Steig kaum etwas von seiner Gefährlichkeit verloren.
Als ich gestern den Fuchsensteig wieder gegangen bin, kam er mir einfacher und ungefährlicher vor als letztes Mal (2007). Vielleicht weil die Erde gerade gut gebunden war (2 Tage nach Regen), vor allem aber weil ich in den 7 Jahren öfters in noch heiklerem Gelände unterwegs war.

Der Absturz ereignete sich im Winter, wahrscheinlich bei entsprechenden Verhältnissen. Im Winter kann fast jeder Hohe-Wand-Steig gefährlich sein. Auch am Straßenbahnerweg gab es schon einen tödlichen Absturz, und manche Leute rutschen sogar vor ihrem Haus am Gehsteig aus und fallen so unglücklich, dass sie tot sind. Jeder, der sich bei schlechten Verhältnissen einen exponierten Steig aussucht, muss wissen, worauf er sich einlässt. Ich denke, bei guter Witterung ist der Fuchsensteig dank dem Drahtseil nicht mehr gefährlich. Problematisch ist eher, dass er nicht durchgehend markiert ist. Vielleicht werde ich mich bei Gelegenheit darum kümmern. Wenn eine Route am Einstieg und am Ausstieg markiert ist, gehört sie auch dazwischen markiert, damit sich keiner versteigt und dann irgendwo in einer Felswand hängt.

Gestern war im Bereich der Roten Ries ebenfalls eine Touristengruppe unterwegs, hauptsächlich Deutsche. Ich war mir nicht sicher, ob sie wussten, wo sie hinwollen. Wer in alpinem Gelände unterwegs ist, und da gehören die Abstürze der Hohen Wand nun mal dazu, der muss sich vorher ausreichend informieren. Wer dort auf gut Glück irgendeiner Markierung folgt, ist selber schuld. So kann man auf der Hohen Wand auch in eine 4er-Kletterroute hineingeraten. Und wer eine Gruppe führt, muss sich noch um so gewissenhafter vorbereiten.

Was jetzt die rote Markierung in der WRK anbelangt, da konnte die rot markierte Wandfußsteigumgehung niemanden auf den Fuchsensteig locken, denn Nutzer der WRK haben GPS und sehen darauf, dass der Weiterweg blau markiert ist und nach NO abwärts führt und nicht nach N bergauf.

HAG:
Nachdem ich viel in der Gegend und zu jeder Jahreszeit unterwegs bin, kann Dir versichern, dass der Bereich Saugrabenflanke und Rote Ries derzeit auch für Ortsfremde deppensicher markiert ist
In der Schutthalde unter der Roten Ries gibt es immer noch (oder schon wieder) mehr als genug Punkte. Sowohl blaue als auch rote. An einer Stelle kreuzen sich sogar 4 recht frisch markierte Varianten des Wandfußsteigs. Also unter deppensicher stelle ich mir was anderes vor.

HAG:
Wenn Du Dir aber die Mühe machen willst, auch den oberen blauen von Drescher markierten Ast aufzunehmen und einzutragen, dann solltest Du gleichzeitig die exakte Lage des übrigen Wandfußsteigs und des unteren Asts noch überprüfen, denn Du als Insider solltest Wissen, dass sich die Schuttkegel nach jedem Winter und jedem größeren Gewitter verändern.
Am Wegverlauf ändert sich durch die Schuttströme normalerweise nicht viel, weil die immer nur kurze Wegabschnitte betreffen. Da trampelt man beim nächsten Mal vielleicht über andere Steine, aber noch auf der selben Stelle.

Viel problematischer sind der schlechte GPS-Empfang und die verzerrten Orthofotos. So ist ein lagerichtiges Mappen fast unmöglich. Ich kann nur versuchen, die Proportionen und Abfolgen halbwegs richtig abzubilden.

Es gibt sogar die These, dass man die Wege absichtlich so falsch eintragen soll, wie sie mit GPS gemessen wurden, weil die Nutzer mit GPS ebenfalls einen Versatz haben (meist hangabwärts).

Zuletzt bearbeitet am 19.04.14 22:24

21.04.14 17:55
HAG 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

Hallo fkv
Wie ich in der OSM sehe, hast Du offensichtlich nun den weißen Fleck im Bereich der Zweiersdorfer Wände mit Bochner.-, Köberlgrat, SGF, Lucie- und Fuchsensteig ausgefüllt. Die Darstellung des Wandfußsteigs von der SGF inklusive Roter Ries ist Dir recht gut gelungen, aber ich habe dennoch einige Verbesserungsvorschläge für diesen Bereich:
* Der Hubertussteig tangiert den Zweitorsteig beim Hotel zur schönen Aussicht, in der OSM ist der Abstand der beiden daher zu groß dargestellt
*Der obere Ast vom Wandfußsteig wurde beim Roten Ries von Drescher durchgehend über den Schuttkegel bis zu der markanten Föhre mit den Wegweisern bei der Salzlecke blau markiert. Dies dient vor allem denen, die vom Springles kommend zum Lucie- oder Fuchsensteig wollen. Jeweils am Rand des Schuttkegels sieht man vom letzten blauen aus bereits auf der anderen Seite den nächsten blauen Punkt. Der obere Ast gehört daher von dem Punkt, wo er hinunter nach Osten wegknickt, über den Schuttkegel hinweg hinauf bis etwas unterhalb vom Luciesteigeinstieg bis zum von dort absteigenden Track verlängert. An diesem oberen Ast zwischen SGF und Roter Ries gibt es sehr wohl einige Stellen, wo man sich beim Absturz lebensgefährlich verletzen kann, und warum sollte jemand, der nicht zu der Salzlecke hinauf will, unbedingt diese Höhenmeter machen müssen.
*Die beiden blind endenden Tracks, der untere, der beim Schuttkegel endet und der obere unterhalb der Vilma Naufahrt würde ich entfernen, da sie nur Verwirrung stiften. Auch gibt es von der Mitte des oberen weg noch eine alte blaue Markierung , die sich beim am Fels angeschriebenen Luciesteigeinstieg mit der von Dir eingetragenen Direttissima den Hang hinauf trifft. Dort den blinden Track weiterzugehen und wild den Hang zum Luciesteig oberhalb der Vilma Tafel hinauf wäre daher unsinnig. Vielleicht findet sich auch jemand und befestigt die Vilma Tafel wieder am Fels, bevor ein Vandale sie über den Fels hinunterwirft.
*Die verschiedenen Verbindungen im Bereich des Roten Ries waren meiner Erinnerung nach auch schon früher markiert. Es ist daher nur recht, wenn sich jeder aussucht, auf welcher Seite des Schuttkegels er hinauf oder hinunter geht. Ich halte es jedenfalls mit Drescher, der sagt, besser ein Punkt mehr, als einer zu wenig. Unter Deppensicher habe ich gemeint, dass jetzt klar erkenntlich ist, wo ich mich befinde, und wo es zum Leitergraben, zum Springles- oder zum Lucie- und Fuchsensteig weitergeht.
*Vielleicht kannst Du das Gedenkkreuz des abgestürzten Heinrich Pircher auch noch eintragen.
*Der Fuchsensteig endet oben direkt beim Jagd- und Futterhaus des Hubert K. aus Zweiersdorf und geht nicht südlich davon vorbei. Dieser ist übrigens der Schwager des abgestürzten und derjenige, der im Winter die Futterstellen zwischen Leitergraben und Eicherthütte betreut. Damit wäre auch ein älteres Posting von Dir beantwortet.
Nun noch einige Worte zu Deinen letzten Postings:
Die Gefährlichkeit der Hohe Wandanstiege ändert sich natürlich nach Witterung und Jahreszeit. Zum Fuchsensteig erlaube ich mir Dich an dein Posting vom 21.5.2007 zu erinnern, wo Du ihn und das fragile Seil, das inzwischen sicherlich nicht besser geworden ist , als problematisch einstufst. Ja das Internet vergisst nichts! Weiters liegt die Gefahr in den Hohe Wand typischen Markierungen und den subjektiven tagesbedingten Schwierigkeitseinstufungen. So wird z.B. der grüne Zweiersdorfer Leitergrabensteig, der meiner Meinung nach einer der leichteren ist, am Wegweiser beim Haus mit dem grünen Dach beim Beginn der Forststraße nach der Schwierigkeitsscala (blau/rot/schwarz) mit schwarz markiert. Touristen, die nicht wissen, dass auf der Wand die Anstiege um Verwechslungen und Kreuzungen zu lösen gelb, rot, blau, grün oder weiß markiert sind, deuten dann die Wegfarbe als Schwierigkeitseinstufung, wozu noch kommt, dass in Vorarlberg und der Schweiz gelb die schwierigste Farbe ist. Noch dazu würde ich z.B. den Fuchslochsteig schwieriger und gefährlicher als den Holzknechtsteig einstufen. Es wäre daher besser Schwierigkeitsbewertungen nicht in OSM aufzunehmen.
Nachdem der ÖAV nur die Ameisenwege wartet und zum Teil auch noch falsch markiert, wie den Springlessteig, der wie ein Fernwanderweg rot/weiß/rot ist, ist es sicherlich zu begrüßen, wenn Du Dir einmal Farbe und Pinsel mitnimmst, um die Markierungen der mehr als 40 alten Anstiege, die ja als altes Kulturgut auch der Nachwelt erhalten bleiben sollten, wieder aufzufrischen.
Einen GPS Track hätte ich auch noch für Dich: das Wandecksteiglein vom neuen Sender bis zum unteren Ganghofer- und zum Zischkasteig.
Jeder Geologe wird Dir bestätigen, dass das Hohe Wandmassiv vom Grünbacher Sattel bis zur Peischingleiten reicht. Ich kann Dir daher empfehlen auch die Ausläufer, wie den Hausstein oder das Geländ, einmal zu besuchen, auch dort gibt es sehr interessante Anstiege.
Noch viel Freude auf der Wand wünscht
HAG

24.04.14 09:06
HAG 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

Hallo fkv
wenn Du wieder mit Deinem GPS auf der Hohen Wand bist, habe ich noch einige Tracks für die OSM
*Die Vervollständigung des Neuen Mackiesteigs
*Den unteren Wandfußsteigast beim Hubertussteig
*Den orografisch linken Ast des Hubertussteigs
*Der Dreirinnensteig ist offensichtlich unrichtig eingetragen, denn er mündet nördlich der Höhle in den Rundweg und nicht südlich im Nirvana
*Den Weg am Grunde des Leitergrabens am Schneeloch vorbei Richtung Eicherthütte und die Abzweigung durch den Steinklammergraben Richtung Wildpark
* Die beiden oberen Äste vom Leiterlsteig von der Verzweigung zum Almfrieden und zum Kohlröserlhaus, die von Drescher erst im Vorjahr neu markiert wurden
Die Hohe Wand Wanderer werden es Dir danken
HAG

28.04.14 16:53
fkv 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

HAG:
Der Hubertussteig tangiert den Zweitorsteig beim Hotel zur schönen Aussicht, in der OSM ist der Abstand der beiden daher zu groß dargestellt
Das liegt vor allem daran, dass der Hubertussteig nur nach Orthofoto geschätzt eingetragen war. Ich bin ihn gestern bis zur Kletterstelle gegangen und hab ihn in OSM mit dem GPS-Track abgeglichen. Mit dem Laserscan als Hintergrund ginge es noch genauer, hoffentlich wird das bald verfügbar.

Gestern fiel mir auf, dass es keinen orografisch rechten Ast des Hubertussteigs mehr gibt. Weder Steigspur noch Markierung erkennbar. Darum hab ich nur den orografisch linken Ast gemappt.

Mackie und Wandfußsteigvarianten sollten jetzt komplett sein.

Zum Wandfußsteig bei der Roten Ries: Letztes Mal folgte ich von SW kommend den blauen Punkten und wunderte mich, warum sie nicht weiter aufwärts zur schon sichtbaren Wegweiserföhre leiten, sondern weglos abwärts. Erst gestern bemerkte ich eine weitere Abzweigung, von wo weitere blaue Punkte über eine sich ebenfalls verlierende Steigspur zum Wegweiser hinführen. So ist das am ganzen Hang: Unzählige undeutliche Steigspuren und überall rote und blaue Punkte. Das wird nie übersichtlich werden, denn mit jedem Neumarkieren wird es noch schlimmer. Einzige Chance wär alle Bäume abzuholzen mit Ausnahme derer, an denen sich gewünschte Markierungen befinden. Ich hab nun versucht, das Chaos in OSM möglichst genau abzubilden. Diesen Ansatz verfolgen wir ja schon seit dem von dir gewünschten separaten Mapping der oberen und unteren Wandfußsteigvarianten. Dazu gehört auch, die blind endenden Wege einzutragen. Ich denke, das ist für den Anwender von Vorteil. Nur wenn man solche Wege in der Karte sieht, kann man sie bewusst vermeiden.

Gestern bemerkte ich, was du mir der Gefährlichkeit des oberen WF meinst: Zwischen SGF und Drahtseil geht's daneben ein paar m runter. Das Drahtseil sollte offenbar von der Felswand zum ersten Baum gehen und nicht von diesem zum nächsten. Vielleicht hat es am Fels nicht gehalten und wurde dann ersatzweise um den anderen Baum gelegt? So bringt es jedenfalls nichts.

Die Vilma-Tafel kann ich nicht montieren, da ich die Werkzeuge nicht habe.

Das Pircher-Gedenkreuz hab ich schon eingetragen, es wird nur nicht in der Standard-Karte angezeigt.

Zitieren:
Der Fuchsensteig endet oben direkt beim Jagd- und Futterhaus des Hubert K. aus Zweiersdorf und geht nicht südlich davon vorbei.
Die rote Punktmarkierung hab ich eh nur bis dorthin eingetragen. Auf Lonvias Karte ( http://hiking.waymarkedtrails.org) sieht man das besser. Der Weiterweg am Haus vorbei ist vor Ort zwar kaum erkennbar, aber für Kartennutzer ist es vielleicht hilfreich zu sehen, wie man auf den Plateauwanderweg kommt und dass der Fuchsensteig keine Sackgasse ist.

Zitieren:
Dieser ist übrigens der Schwager des abgestürzten und derjenige, der im Winter die Futterstellen zwischen Leitergraben und Eicherthütte betreut.
Dann war er es, der ins Steigbuch des Zweitorsteiges schrieb, dass Kletterer dort nichts verloren haben? Signiert mit "der Jäger".

Zu den Schwierigkeiten: Die Schwierigkeiten (blau/rot/schwarz) auf den gelben Wegweisern sind schlichtweg falsch. Die Verantwortlichen (anscheinend die Gemeinde Höflein sowie irgendwer vom Alpenverein) haben sich offenbar nicht gut genug informiert, was diese Angaben bedeuten. In OSM müssen wir die Fehler zum Glück nicht nachmachen.

Wenn die Wegfarben in anderen Ländern was anderes bedeuten, dann ist es um so wichtiger, in OSM die Schwierigkeit extra zu taggen (sac_scale, uiaa_scale usw.). Wenn wir gar keine Schwierigkeit angeben, dann nehmen die Renderer den Default, und das ist die geringste Schwierigkeit (sac_scale=hiking). Das kann bei schwierigeren Anstiegen böse enden...

Schwierig- und Gefährlichkeiten ändern sich. Den Holzknechtsteig bin ich gestern abgestiegen, und die untersten 2 m der Kletterstelle kamen mir schwieriger vor als beim letzten Mal. Vielleicht ist ein Tritt oder eine Wurzel ausgebrochen. Aber noch schlimmer war das dauernde Steinerieseln vom neuen, total überlaufenen Gebirgsvereinsklettersteig. Einmal kam ein größerer Brocken. Weil der Verursacher rechtzeitig "Stein" rief, konnte ich in Deckung gehen. Sonst hätte ich jetzt ein Loch im Kopf.

28.04.14 16:58
fkv 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

HAG:
sicherlich zu begrüßen, wenn Du Dir einmal Farbe und Pinsel mitnimmst, um die Markierungen der mehr als 40 alten Anstiege, die ja als altes Kulturgut auch der Nachwelt erhalten bleiben sollten, wieder aufzufrischen.
Dazu muss ich aber sagen, dass ich nicht alles gleichzeitig machen kann. Ich mappe für OSM, vermesse Höhlen (derzeit u.a. 50 Höhlen in der Erlaufschlucht), tausche Steigbücher usw. und das alles in meiner Freizeit. Wenn du schreibst, dass du auf der Hohen Wand oft unterwegs ist, dann wär das Markieren doch was für dich? Beispielsweise wär es ein Hit, wenn du den Bilgeristeig markieren könntest. Den habe ich mich bisher nicht gehen getraut, aus Angst mich zu versteigen.

Zur Abgrenzung der Hohen Wand: Das ist ein geografischer Name, kein geologischer. Auf was sich ein geografischer Name bezieht, ist ganz willkürlich. Je nachdem, was im Sprachgebrauch üblich ist. Wenn ein Grünbacher aufs Geländ geht, sagt er dann zu seiner Frau, er geht auf die Hohe Wand?

Zitieren:
Die Hohe Wand Wanderer werden es Dir danken
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass viele davon die Wanderreitkarte verwenden, aber vielleicht wird es ja noch...

29.04.14 12:05
HAG 
Re: Wegmarkierung Hohe Wand

Hallo fkv
Wenn Du vom Springles Richtung Hubertussteig gehst, findest Du links auf einem Stein den Hinweis auf diesen und kurz danach auf einem Baum die Abzweigung des rechten Astes zum Kriechloch und Springlesturm gut sichtbar markiert. Die Markierung dazwischen wartet auf jemanden wie Du, der sie erneuert. Genau so schlecht ist diese oben auf den Milchrahmplatterln, wo nicht nur die rote, sondern auch die blaue Umgehung erneuert werden sollte.
Der Wandfußsteig und das Rote Ries sind sonst ausreichend gemappt. Deinen Vorschlag, dort einige Bäume zu fällen, werde ich an den Waldeigentümer, den Hubert K. weitergeben. Übrigens glaube ich ihn gut genug zu kennen, dass der Eintrag vom Jäger am Zweitorsteig nicht von ihm ist, aber ich kann ihn bei Gelegenheit auch darauf ansprechen.
Die Befestigung der Wilma Tafel werde ich an Drescher von der Bergwacht weitergeben.
Was die Darstellung der Markierungen in den Karten betrifft, bevorzuge ich die Wanderreitkarte, da man dort auf einem Blick sieht, welche Farbe den jeweiligen Wegabschnitt markiert und auch, wenn sich mehrere Farben auf einem Wegabschnitt überlagern. Und nachdem immer mehr Touristen aus dem Ausland kommen, ist gutes internationales und aussagekräftiges Kartenmaterial geboten.
Was das Markieren selbst betrifft, kann ich Dir versichern, dass ich derzeit ohnedies auf der Wand mit Farbe und Pinsel für die Bergwacht unterwegs bin. Für diese haben jedoch nicht die stillen steilen Wege, sondern die viel begangenen Ameisenwege Vorrang, wobei heuer die Wandrückseite am Programm steht. Auch gibt es noch auf den Zugangswegen zur Wand genügend zu tun.
Den Bilgeristeig werde ich nicht markieren, da er bisher unmarkiert ist und ich nicht zu denen gehöre, die ohne Abstimmung wild die Farbe im Gelände herumschmieren. Dazu kann ich Dir aber die gute Topo vom profunden Hohe Wand Kenner Thomas Behm in 750 Anstiege von 1 bis 6+, Auf Wildenauers Spuren 2, Ausgabe 2012 empfehlen. In diesem Führer auf die Hohe Wand findest Du übrigens auch 35 Anstiege auf den Hausstein und das Geländ, was auch die Thematik, ob auch die Ausläufer zur Hohen Wand gehören , beantwortet.
HAG

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