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Die Wanderreitkarte in der Presse

Radiobericht auf Bayern1
Zeitungsartikel im Fränkischen Tag
Fernsehbericht auf RTL
Bericht im Wanderreitermagazin

Pressemitteilung zur Reit- und Wanderkarte
Pressemitteilung zur Reiternavigation Hoofmarker

Radiobericht auf Bayern1

Auf Bayern1 erschien ein kurzer Bericht über die Reit- und Wanderkarte und OSM.

Zeitungsartikel im Fränkischen Tag

In der Zeitung Fränkischer Tag erschien am 22.6.2011 der Artikel "Ein Vorreiter" über mein Pferd, die Wanderreitkarte und OSM. Auch der böse direkte Vergleich zwischen Google Earth und der RWK scheint in der Presse Schule zu machen. :-)

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Fränkischen Tags.


Fernsehbericht auf RTL

Im RTL Nachtjournal wurde am 30.3.2011 der folgende Beitrag über OSM gesendet, der sich auch mit der Anwendung der Daten am Beispiel der Wanderreitkarte und dem Mappen zu Pferde beschäftigt.


Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von RTL Television.


Neue Orientierungshilfe zum Wanderreiten: die OSM-Wanderreitkarte

Erschienen am 17.10.2010 auf wanderreiter-magazin.de

Spezielles Kartenmaterial für Wanderreiter ist rar. Das weiß jeder, der schon einmal eine mehrtägige Reittour geplant hat. Natürlich kommt der versierte Wanderreiter auch mit Hilfe von Wanderkarten oder amtlichen topografischen Karten ans Ziel. Dennoch wäre eine Orientierungshilfe mit speziellen Signaturen für die reiterliche Infrastruktur manchmal hilfreich.

Ein viel versprechendes Projekt ist im Oktober 2008 gestartet: Auf Basis des Open-Street-Map-Projekts baut der bayerische Wanderreiter Klaus Gaßner Stück für Stück eine umfangreiche Wanderreitkarte auf. Was ganz klein mit Karten von Nordbayern und der Eifel begann, ist heute zu einem internationalen Kartenwerk gewachsen. Mittlerweile deckt die OSM-Wanderreitkarte Deutschland, Österreich, die Schweiz, Tschechien, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Korsika ab, wenn auch noch nicht lückenlos.

Was ist „Open Street Map“?

Open Street Map (OSM) ist ein freies Online-Kartenwerk. Interessierte aus der ganzen Welt, so genannte „Mapper“, sammeln mit Hilfe eines GPS-Empfängers geographische Daten, z. B. zu Straßen und Wegen, Flüssen, Häusern oder Grenzen, und tragen diese in das Kartenwerk ein. Weil die Daten selbst erhoben und nicht von existierenden Karten kopiert werden, sind sie frei von den Rechten Dritter. Deshalb darf jeder Nutzer diese Daten auf Dauer kostenfrei einsetzen und weiterverarbeiten – zum Beispiel um daraus eine Reitkarte zu erzeugen.

Die OSM-Wanderreitkarte

310.000 Kilometer markierte Wanderwege sind bereits in der OSM-Wanderreitkarte enthalten, dagegen sind die bisher kartierten 250 Kilometer Reitwege noch wenig. Das liegt aber auch daran, dass das Reitrecht in den verschiedenen Bundesländern sehr unterschiedlich ist. Während man in Bayern fast überall reiten darf und speziell markierte Reitwege daher unwichtig sind, ist das Reiten z. B. in Nordrhein-Westfalen nur auf speziell dafür ausgewiesenen Reitwegen erlaubt. Gerade für diese Gebiete fehlt es zurzeit noch an Freiwilligen, die die entsprechenden geographischen Informationen sammeln und in die Karte eintragen. Dicht besiedelte Regionen, populäre Naherholungsgebiete und beliebte Urlaubsgegenden sind außerdem besser kartiert als das „flachen Land“. Hier gibt es noch viele „weiße“ Flecken, in denen abseits der Straßen kaum ein Weg verzeichnet ist.

In den gut kartierten Regionen finden Wanderreiter in der OSM-Wanderreitkarte nicht nur Informationen zu Wegebeschaffenheit, Höhenunterschieden und Gelände, sondern viele zusätzliche Hinweise, die in handelsüblichen Wanderkarten nicht verzeichnet sind: Wanderreitstationen, pferdefreundliche Gaststätten, Wasserstellen aber auch potenzielle Hindernisse wie Tore, Schranken, Viehgitter und Reitverbote.

Für die Planung eines Wanderrittes können Kartenausschnitte in Maßstäben zwischen 1:100.000 und 1:12.500 als Grafik herunter geladen und ausgedruckt werden. Wer mit einem GARMIN-GPS reitet, kann sich die Karte auch auf das GPS-Gerät laden und dort beliebig vergrößern und verkleinern. Mit Hilfe eines Routenplaners können außerdem Routen auf der Karte eingezeichnet, herunter geladen und auf GPS-Geräte aufgespielt werden.

Um sich aktiv an der Weiterentwicklung der OSM-Wanderreitkarte zu beteiligen, ist lediglich eine Anmeldung beim Open-Street-Map-Projekt erforderlich. Registrierte Nutzer können ihre gesammelten geographischen Daten dann über einen Editor eintragen. Nach ca. zwei bis drei Tagen sind die Eintragungen auf der Karte sichtbar.

Unser Fazit

Die OSM-Wanderreitkarte bietet ein interessantes zusätzliches Instrument für die Planung von Wanderritten. Da die OSM-Daten noch lückenhaft sind, sollte aber immer noch eine entsprechende topographische Karte mit ins Gepäck. Doch mit der wachsenden Beteiligung vieler interessierter Reiterinnen und Reiter wird vielleicht auch das irgendwann einmal unnötig werden.

Die OSM-Wanderreitkarte ist unter www.wanderreitkarte.de zugänglich. Außerdem steht sie ab sofort auch im Wanderreiter-Magazin unter dem Menüpunkt „Wanderreitkarte“ zur Verfügung.


Pressemitteilung zu Nop's Reit- und Wanderkarte

Der folgende Text darf für Berichte und Artikel frei verwendet werden.
Autoren: Nop, Wanderreiter-Magazin.de.

Wer eine längere Tour plant, ist auf topographische Karten angewiesen. Leider werden die amtlichen Topokarten nur ca. alle 10 Jahre aktualisiert und sind dadurch häufig veraltet - ebenso wie die Wanderkarten, die auf ihnen aufbauen. Auch bieten sie wenig Information zum Zustand von Feld- und Waldwegen, so daß die Navigation manchmal Glückssache wird: Mit etwas Pech existiert der ausgewählte Feldweg schon viele Jahre nicht mehr oder stellt sich als geteerte Flurstraße heraus.

Einen anderen Weg geht Nop's Reit- und Wanderkarte. Diese kostenlose Internetkarte wird aus dem Datenmaterial des OpenStreetMap Projektes erzeugt und alle 3 Tage aktualisiert. Auf den ersten Blick gleicht sie einer typischen deutschen Wanderkarte mit Höhenlinien, schattierten Hügeln und Wandermarkierungen. Sie geht aber im Detailgrad darüber hinaus und zeigt genau die unterschiedlichen Arten von Feldwegen und Pfaden an, ebenso sehr kleine Orienteriungshilfen wie Wegkreuze, markante Bäume oder Jägerstände. Wanderer finden mehr als 310.000 Kilometer markierte Wanderwege auf der Karte. Für Wanderreiter gibt es viele zusätzliche Hinweise, die in handelsüblichen Wanderkarten nicht verzeichnet sind: Wanderreitstationen, pferdefreundliche Gaststätten, Wasserstellen aber auch potenzielle Hindernisse wie Tore, Schranken, Treppen, Viehgitter und Reitverbote.

Was ist „OpenStreetMap“?

Open Street Map (OSM) ist eine freie Datenbank mit Kartendaten. Interessierte aus der ganzen Welt, so genannte „Mapper“, sammeln mit Hilfe eines GPS-Empfängers geographische Daten, z.B. zu Straßen und Wegen, Flüssen, Häusern oder Grenzen, und tragen diese in die Datenbank ein. Weil die Daten selbst erhoben und nicht von existierenden Karten kopiert werden, sind sie frei von den Rechten Dritter. Deshalb darf jeder Nutzer diese Daten auf Dauer kostenfrei einsetzen und weiterverarbeiten – zum Beispiel um daraus eine Reitkarte zu erzeugen. Mitmachen kann jeder - wenn eine Information in der Karte fehlt oder nicht mehr aktuell ist, kann das einfach selbst korrigiert werden.

Die Reit- und Wanderkarte

Das Projekt begann im Oktober 2008 ganz klein mit Karten von Nordbayern und der Eifel und ist heute zu einem internationalen Kartenwerk gewachsen. Mittlerweile deckt die Wanderreitkarte nicht nur Deutschland ab sondern Europa von Portugal bis Ungarn und von Dänemark bis Italien, wenn auch noch nicht lückenlos.

Die Karte ist noch lange nicht vollständig. In dicht besiedelte Regionen, populären Naherholungsgebieten und beliebten Urlaubsgegenden ist schon nahezu jeder Feldweg und Fußpfad erfaßt, so daß man seinen Weg ebensogut findet wie ein Ortskundiger. Auf dem „flachen Land“ gibt es aber auch noch „weiße Flecken", in denen abseits der Straßen nur ein Teil der Wege verzeichnet ist. Doch mit jedem Wanderer, Radler oder Reiter, der seine Strecken und sein Wissen hinzufügt, wird die Abdeckung besser. Sicherheitshalber sollte immer noch eine konventionell Topokarte mit ins Gepäck.

Genau genommen handelt es sich nicht um eine einfache Karte, sondern um eine ganze Reihe zusammengehöriger Werkzeuge. Für Übersicht und Streckenauswahl gibt es die Online-Karte, für das schnelle Auffinden eines Ortes eine Suchfunktion. Bei der Planung kann mit Hilfe eines Routeneditors die gewünschte Strecke auf der Karte eingezeichnet werden, danach herunter geladen und auf GPS-Geräte aufgespielt. Noch schneller geht die Planung mit Hilfe einer Reiter-Navigation, die automatische Routenvorschläge berechnen kann. Wer eine Papierkarte bevorzugt, kann Kartenausschnitte in Maßstäben zwischen 1:100.000 und 1:12.500 als Grafik herunter laden und ausdrucken, auf Wunsch gleich mit der eingezeichneten Strecke. Und wer mit einem Garmin-GPS unterwegs ist, kann sich die Karte auch komplett auf das GPS-Gerät laden und dort beliebig vergrößern und verkleinern. Die Wanderwege, Reitwege, Wanderreitstationen und pferdefreundlichen Gaststätten können in einem Verzeichnis nachgeschlagen werden.

Nutzen kann die Karte jedermann. Um sich aktiv an der Weiterentwicklung zu beteiligen, ist lediglich eine Anmeldung beim OpenStreetMap-Projekt erforderlich. Registrierte Nutzer können ihre gesammelten geographischen Daten dann über einen Editor eintragen. Nach knapp einer Woche sind die Eintragungen auf der Karte sichtbar.

Nop's Reit- und Wanderkarte ist unter www.wanderreitkarte.de erreichbar.


Pressemitteilung zu Hoofmarker, der Reiter-Navigation der Reit- und Wanderkarte

Der folgende Text darf für Berichte und Artikel frei verwendet werden.
Autoren: Nop, Shiega.

So gut wie jeder Autofahrer kennt sie und viele lassen sich täglich davon leiten: Navigationsgeräte, die eine Strecke zum gewünschten Ziel finden. Auch für Fahrradfahrer und Fußgänger gibt es mittlerweile mehr oder weniger funktionierende Hilfen. Doch für Reiter sind sie nicht nutzbar, da oft Straßen und Wege vorgeschlagen werden, die für Pferd und Reiter ungeeignet sind oder zumindest an deren Bedürfnissen völlig vorbei gehen. Genau dies bewegte den VFD-Wanderrittführer und Informatiker Klaus Gaßner dazu, einen Routenplaner für die Reit- und Wanderkarte zu entwickeln, sein kostenloses Hobbyprojekt für Wanderreiter (www.wanderreitkarte.de). Seit Herbst 2013 gibt es nun auch eine Navigation für Reiter, die den Namen HoofMarker trägt und bislang die einzige ihrer Art ist.

HoofMarker ist speziell an die Bedürfnisse von Pferd und Reiter angepasst.

Das beginnt damit daß Straßen nach Möglichkeit vermieden und möglichst direkte Straßenüberquerungen gesucht werden. Ungeteerte oder gar weiche Feldwege werden gegenüber von harten Teer- oder Betonwegen bevorzugt. Keiner reitet gerne länger auf der Straße als es unbedingt sein muss. Wer gerne auch mal etwas flotter unterwegs ist wird ebenfalls bedient, da Hoofmarker potentielle Trab- und Galoppstrecken (kontinuierlich ansteigende weiche Wege) bevorzugt. Höhenunterschiede werden berücksichtigt und als zusätzliche Strecke gezählt um unnötige Höhenmeter zu vermeiden. Man möchte nicht immer auf der einen Seite den Berg hochklettern um ihn auf der anderen Seite mühsam wieder hinunter zu rutschen obwohl es einen schönen ebenerdigen Weg um den Hügel herum gäbe. Wer kennt das nicht: eine Schranke, ein Zaun oder eine kleine Fußgängerbrücke verbaut den Weg und zwingt zur Umkehr? Solche Hindernisse für Pferde, ebenso wie Treppen, Viehgitter oder Gefahrenstellen werden berücksichtigt und umgangen.

Die Bedienung von HoofMarker ist recht einfach und erfolgt direkt in einem Internet-Browser wie Firefox. Auf einer topographischen Karte klickt man auf den gewünschten Startpunkt, das Tagesziel und gegebenfalls noch Zwischenstationen entlang des Weges. Der Routenplaner verbindet diese Punkte dann automatisch und versucht eine möglichst gut reitbare Strecke zu finden. Dabei werden viele Faktoren beachtet, die für den Reiter und das Pferd interessant sind.

Die Bedeutung der einzelnen Faktoren kann man mit wenigen Klicks einstellen. So gibt es z.B. eine Betriebsart für Regenwetter, die besser befestigte Feldwege und Flurstraßen bevorzugt. Man kann sich entscheiden ob Reitverbote grundsätzlich umgangen werden sollen oder ob man es in Kauf nimmt eine kurze Strecke zu führen. Die Trittsicherheit der Pferde und ihre Toleranz im Straßenverkehr kann ebenfalls berücksichtigt werden.


Hat man nun seinen Routenvorschlag erzeugt, kann man die Strecke noch weiter beeinflussen, z.B. um bewußt einen landschaftlich schöneren Umweg zu wählen. Dafür werden einfach weitere Zwischenpunkte gesetzt, der automatische Routenvorschlag wird dann sofort darüber geleitet. Es ist auch möglich, die automatische Routenberechnung zu beenden und der Strecke den letzten Schliff durch Änderungen von Hand zu geben.

Ist man jetzt mit seiner Strecke zufrieden, kann diese schnell und problemlos abgespeichert, auf eine GPS-Gerät übertragen oder direkt auf einem Kartenausschnitt ausgedruckt werden.

Natürlich sollte man das Denken weder den Pferden noch dem Computer überlassen. Hoofmarker kann zwar einiges an Kleinarbeit abnehmen und eine Menge Zeit sparen, aber nicht die komplette Rittplanung ersetzen. Die automatischen Streckenvorschläge sollten immer kritisch geprüft werden, ob sie noch potentielle Gefahrenstellen wie unübersichtliche Straßenkreuzungen oder kleine Fußgängerbrücken enthalten. Hoofmarker kann natürlich auch nur berücksichtigen, was im Kartenmaterial eingetragen ist. Allgemeine gesetzliche Regelungen wie Waldgesetze oder Verordnungen für Naturschutzgebiete kennt die Navigation nicht, dafür bleibt weiter der Mensch verantwortlich.

Die Routenvorschläge und die Karte werden aus Daten von Open Street Map (OSM) erstellt, einem freien Online-Kartenwerk. Freiwillige aus der ganzen Welt sammeln mit Hilfe ihres GPS-Empfängers geographische Daten, z.B. zu Straßen und Wegen, Flüssen, Häusern oder Hindernissen, denen sie begegnen, und tragen diese bei OSM ein. Diese Daten darf jedermann kostenfrei einsetzen und weiterverarbeiten – zum Beispiel um daraus eine Navigation für Reiter zu erzeugen. Der Clou: Jeder kann mitmachen. Wenn man also einen Weg vermisst oder einen Fehler findet, kann man dies schnell und einfach selbst in den Daten von OSM korrigieren. Wenige Tage später werden die Änderungen auf der Karte sichtbar und bei den Routenvorschlägen berücksichtigt.

Hoofmarker wird immer wieder weiterentwickelt. Den größten Nutzen hat man derzeit in (Bundes-) Ländern wie Bayern, in denen Wege frei beritten werden dürfen. Ein Ziel für die Zukunft ist es, die gesetzlichen Regelungen anderer Bundesländer zu berücksichtigen, so dass diese bei der Streckensuche eingehalten werden können. Dafür werden Ansprechpartner vor Ort gesucht, die die einschlägigen Bestimmungen kennen und erklären können. Wer dabei helfen möchte oder weitere Fragen hat kann den Autor unter . kontaktieren.

 
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